Demnächst

22.08.

06.09.
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Ausstellung: 60 Jahre Forum Stadtpark in Kooperation mit der Steirischen Kulturinitiative

Julia Gaisbacher: Mein Traumhaus sind Luftschlösser


Mehr Information

Termine 2019 | September

04.09.
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Buchpräsentation

debating.society #12

Mi, 04.09., 19:00 Uhr, Saloon, Eintritt frei



Schwarzer Feminismus
mit Natasha A. Kelly

"Bin ich etwa keine Frau*? Sehen Sie mich an! Sehen Sie sich meinen Arm an! Ich habe gepflügt, gepflanzt und die Ernte eingebracht, und kein Mann hat mir gesagt, was zu tun war! Bin ich etwa keine Frau*?" Als Sojourner Truth während ihrer Rede auf einem Frauenkongress in Akron, Ohio, im Jahr 1851 diese Frage stellte, brachte sie eine Debatte ins Rollen, deren Ausmaß nicht abzusehen war. Sie hatte nämlich gleichermaßen weiße Frauen* für den Rassismus und Schwarze Männer für den Sexismus kritisiert, den sie Schwarzen Frauen* jeweils entgegenbrachten. Erst Ende des 20. Jahrhunderts, also fast 150 Jahre später, erhielt diese spezifische Form der Mehrfachdiskriminierung einen Namen. Es war Kimberlé Crenshaw, die 1989 den Begriff der "Intersektionalität" prägte, der seitdem aus feministischen Diskursen nicht mehr wegzudenken ist. Doch wie verliefen die Schwarzen feministischen Debatten bis dahin? Vor welchen Herausforderungen standen Schwarze Frauen* im Globalen Norden? Und was können wir heute von ihnen lernen? Der vorliegende Band dokumentiert die Kontinuität dieser feministischen intellektuellen Tradition anhand ausgewählter Texte von Sojourner Truth, Angela Davis, The Combahee River Collective, bell hooks, Audre Lorde, Barbara Smith, Kimberlé Crenshaw und Patricia Hill Collins. Sie erscheinen erstmals in deutscher Sprache und werden so einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

Link zum Buch
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Natasha A. Kelly war in der Praxis schon immer eine schwarze Feministin, die Theorie kam später durch ihre wissenschaftliche Mitarbeit am Gender Institut der Humboldt-Universität zu Berlin hinzu. Heute ist sie in diversen frauen*politischen Kontexten aktiv, zuletzt als Filmemacherin des preisgekrönten Dokumentarfilms Millis Erwachen.

www.natashaakelly.com
06.09.
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Diskussion im Rahmen der Ausstellung, Finissage in Kooperation mit der Steirischen Kulturinitiative

Varietäten I/II/III Gespräche über partizipativen Wohnbau

Fr, 06.09., 19:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei



Foto (c): Julia Gaisbacher

Im Rahmen der Ausstellung "Mein Traumhaus sind Luftschlösser" wird an drei Abenden mit Gästen unterschiedlicher Zugänge zum Thema partizipatives Wohnen von innen und außen, im Blick auf Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges diskutiert.

Varietäten III:
Zukunft des partizipativen Wohnbaus

mit
Alexander Daum (ENW)
Jezko Fezer (Architekt, Hamburg)
Julia Fröhlich
(Wohnlabor)
Doris Pollet-Kammerlander
(Initiative für ein unverwechselbares Graz)
Julia Wohlfahrt
(Stadtteilmanagement Reininghaus)

Moderation: Markus Bogensberger (HDA Graz)




12.09.
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Konzert

Dunkelkammer

Do, 12.09., 21:00 Uhr, Keller, freiwilliger Unkostenbeitrag
Zu Gast: TBA

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Durch die Ausblendung des Sehsinns entsteht ein deutlich ausgeprägteres akustisches, manchmal auch olfaktorisches wie haptisches Erleben der Künste. Im lichtleeren Raum entsteht Platz für eine (oft unerwartet) intensivierte Wahrnehmung von äußeren Reizen und inneren Prozessen. diese verschiedenartigen Empfindungen durchdringen den eigenen Körper, die eigenen Gedanken, die eigenen Gefühle. Zudem werden viele ritualisierte und vertraute Abläufe (wie z.b. der Applaus) aus den Angeln gehoben und stellen sich im Ablauf der Performance oft anders dar als gewohnt. In einer Gesellschaft, die versucht die Dunkelheit möglichst permanent zu illuminieren, bietet diese Reihe die seltene Gelegenheit, Finsternis in einem ästhetischen Kontext neu zu erleben.

Dieser Text und das Konzept Dunkelkammer stammt von five-seasons & Michael Bruckner
13.09.
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Buchpräsentation, Performance

dogear / eselsohren 8: Nina Schuiki

Fr, 13.09., 19:00 Uhr, Keller, Eintritt frei


Nina Schuiki
I don't know if there is time
21,5 x 27,5 cm
132 Seiten
Softcover, Fadenheftung, Schutzumschalg
ISBN 978-3-901109-59-1

Texte von Stefan Vicedom, Julia Katharina Thiemann, Rike Scheffler, Elaine W. Ho, Nico Anklam, Boat Zhang, zweintopf, Marion Meyer

Preis: € 25,-

Die Beschäftigung mit räumlichen Strukturen, zeitlichen Phänomenen und historischen Kontexten zeigen sich als zentrale Momente für das Schaffen der in Berlin lebenden Künstlerin Nina Schuiki (* 1983, Graz). Anhand installativer, skulpturaler und intermedial angelegter Werke erprobt sie hierbei Prinzipien der Wahrnehmung und folgt gleichsam der Sichtbarmachung verborgener Begebenheiten und Einschreibungen. Als erster monografischer Katalog legt das vorliegende Buch I don't know if there is time die vielschichtigen Ebenen ihres künstlerischen Ansatzes dar, indem es einen offenen Dialog zwischen ihren Arbeiten und einer Reihe neu verfasster kunsttheoretischer, philosophischer und poetischer Textformen initiiert. Neben der inhaltlichen Verortung umfasst die Publikation ebenso eine umfassende Dokumentation ihres bisherigen Werkkörpers.

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Nina Schuiki, geboren 1983 in Graz, studierte Bildende Kunst in Wien und Berlin. Ihr Interesse und künstlerischen Konzepte gelten Fragen der Formfindung von Kunst wie auch dem Akt der Sichtbarmachung und Wahrnehmung.
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dog-ear/eselsohren ist eine lose Reihe von Katalog- und Buchpräsentationen im Forum Stadtpark. Die Gestaltung der Präsentation erfolgt durch die eingeladenen Künstler*innen.
20.09.

13.10
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Zu Gast im FORUM | Installation | steirischer herbst ‘19 Grand Hotel Abyss

Eitan Efrat, Daniel Mann: Rn (2019)

Fr, 20.09. – So, 29.9., Mo-So 10:00-18:00 Uhr Di, 01.10. – So, 13.10., Di-So 10:00-18:00 Uhr Hauptraum, freier Eintritt mit Festival-Pass

Foto (c): Heilstollen Böckstein, Austria, 1956, videostill, Courtesy Österreichische Mediathek (ehemalige Bundesstaatliche Hauptstelle für Wissenschaftliche Kinematographie - BHWK)

Unter dem Titel Grand Hotel Abyss – Grand Hotel am Abgrund – nimmt der steirische herbst ’19 die Kombination von Urlaubsgenuss und politischer Krise zum Ausgangspunkt für eine umfassende Betrachtung des Hedonismus in unruhigen Zeiten. So auch die Videoinstallation von Daniel Mann und Eitan Efrat, die im Forum Stadtpark als Teil des Kernprogramms des interdisziplinären Festivals für zeitgenössische Kunst angesiedelt ist.
Wellness – so erfahren wir aus dieser Arbeit – hat manchmal eine grausige Vorgeschichte. Sie erzählt in Filmen und Objekten von einem Heilstollen in der Nähe des österreichischen Kurortes Bad Gastein, den die Nazis 1942 von Zwangsarbeitern graben ließen, um Gerüchten über Goldvorkommen nachzugehen. Statt Gold fand man Temperaturen von über 40 Grad vor sowie hochkonzentriertes Radon – ein radioaktives Gas, das Linderung bei Rheuma und anderen Leiden versprach. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Stollen in eine Heilstätte umgewidmet, die bis heute in Betrieb ist, obwohl eine medizinische Wirkung der Behandlung niemals nachgewiesen werden konnte. Mann und Efrat durchdringen die erhabene Pracht der österreichischen Alpen, deren Verherrlichung traditionell für stramme Vaterlandsliebe, weiße Haut und – zumindest latent – auch für Faschismus steht, und untersuchen die Alpen kritisch als Nährstoff und Material ihrer eigenen Legenden.

www.steirischerherbst.at
21.09.
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Zu Gast im FORUM | Theater, Workshop | Snapshots from the borders

No More Bricks in the Wall

Sa, 21.09., 10:00 Uhr, Saloon, Eintritt frei Anmeldung (begrenzte Teilnehmer*innenzahl): stmk@suedwind.at
mit Südwind, Interact, Border Crossing Spielfeld
22.09.

22.08
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Zu Gast im FORUM | St.A.i.R.-Präsentation

A History of Characters - eine musikalisch-mediale Revue

So, 22.09., 20:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 5-7,- (zahl so viel du kannst)

Foto: Jeffrey Young, (c) Reuben Radding

Wer bin ich, wenn ich eine fremde Sprache sprechen möchte? Denken Roboter eigentlich in ganzen Sätzen? A History of Characters ist ein Mikro-Musiktheaterprojekt über Sprachver(w)irrung, Menschen- und Maschinensprachen, Schreibblockaden und interkulturelle Kommunikation. Die drei Grazer Künstler*innen Arne Glöckner, Manuel Alcaraz Clemente und Margarethe Maierhofer-Lischka erarbeiten gemeinsam mit Jeffrey Young (USA, Stipendiat des Styrian Artist in Residence-Programms) eine musikalisch-mediale Revue, die zwischen Installation, Instrumentaltheater und Ironie á la Monty Pythons frei hin und her pendelt.

Mitwirkende:
Jeffrey Young - Violine, Elektronik
Manuel Alcaraz Clemente - Percussion, Performance
Margarethe Maierhofer-Lischka - Kontrabass, Performance, Video
Arne Glöckner - kinetische Installation / Maschinenmusik
Box grau
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