Aktuell

21.09.

14.10.
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Zu Gast im FORUM | Installation | steirischer herbst

Milica Tomic: Exhibiting at the Trowel's Edge


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Termine 2018 | März

01.03.

04.03
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Zu Gast im FORUM | Diskurs, Screenings, Workshops

Elevate Festival 2018 - Risk/Courage

01.-04.03., Hauptraum, Saloon, Eintritt frei für alle Veranstaltungen im FORUM STADTPARK

Grafik (c): Elevate Festival

Das umfangreiche Programm aus Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen steht heuer ganz im Zeichen zweier Grundbegriffe der Moderne: Risiko und Courage.

Beide Begriffe stehen für Eigenverantwortung, Fortschritt und Engagement. Beide sind Motor gesellschaftlicher Veränderungen. Viele der Errungenschaften der Moderne – Bürger*innenrechte, Pressefreiheit, Demokratie – sind Ergebnisse couragierter Kämpfe. Während wir allerdings bei technologisch-ökonomischen Entwicklungen häufig große Risiken in Kauf nehmen, fehlen für gegenwärtige Krisen wie die umgreifenden autoritären Tendenzen in der Politik, die steigende soziale Ungleichheit und den Klimawandel oftmals couragierte Projekte mit breiter Wirkung. Mangelt es vielleicht am Mut zu notwendigen Kurskorrekturen oder lediglich an reizvollen Narrativen, die den Weg ins Morgen vorzeichnen? Wie gehen Flüchtende, politisch Verfolgte und Aktivist*innen aus aller Welt um mit den oft tatsächlich lebensbedrohlichen Umständen, denen sie sich aussetzen, oft: aussetzen müssen?
Mehr als 50 hochkarätige Sprecher*innen aus 16 Ländern diskutieren in mehr als 25 Panels, Vorträgen, Workshops und Filmscreenings mit dem Publikum und untereinander über Fragen wie diese.

Durch die Partnerschaft im Rahmen der We Are Europe Festivalkooperation, begrüßt das Elevate Festival wieder zwei Partner in Graz: Das TodaysArt Festival aus Den Haag und das Reworks Festival aus Thessaloniki kuratieren gemeinsam mit dem Elevate-Team einige Sessions des Diskursprogramms.

>> PROGRAMMÜBERSICHT

www.elevate.at
01.03.

Konzert | In Kooperation mit Elevate Festival

Dunkelkammer Spezial

01.03., 22:00 Uhr, Keller, freiwilliger Unkostenbeitrag

Will Guthrie, Foto (c): Dawid Laskowski

Dunkelkammer Spezial - in Kooperation mit Elevate Festival

Will Guthrie (iDEAL Recordings/AU)
Rashad Becker (PAN/DE) performing on sonible IKO 3D-Sound Speaker


In der „Dunkelkammer“, der bewährten Klangkunst-Reihe des Forum Stadtpark, lässt sich am Donnerstag, dem 01.03. der australische Avantgarde-Drummer Will Guthrie auf ein Konzert in vollkommener Dunkelheit ein. Der australische Schlagzeuger und Perkussionist benutzt selbstgemachte Instrumente, gefundende Objekte und Schrott, Mikrophone und Elektronik zusammen mit konventionellerem Schlagzeug und Becken.

www.will-guthrie.com


Im Anschluss zeigt der in Berlin lebende Musiker Rashad Becker ein Klangstück, das eigens für eine spezielle 3D-Lautsprecher-Anlage, den IKO, geschrieben wurde  –  eine  Uraufführung  in  Kooperation mit der Audiofirma sonible im Rahmen der transnationalen Produktionsplattform Re-Imagine Europe. Als überaus klangsensibler Mastering-Engineer hat sich Rashad Becker in der progressiven Elektronik-Szene einen fast schon mystischen Namen erarbeitet. Mit Innovation und einem State-Of-The-Art-Bewusstein definiert er den Sound einer zeitgenössischen Avantgarde der Jetztzeit. Spätestens aber seit seiner auf PAN erschienenen Platte Traditonal Music for National Species Vol1. hat sich die Wahrnehmung seiner Person verschoben. Als inspirierter Komponist und Liveperformer überrascht Becker mit eigenwilligen sonischen Klängen, komplexen Rhythmen und ausgeklügelten Schichtungen, denen ein versiertes Spiel von Harmonie und Disharmonie vorausgeht.

www.rashadbecker.bandcamp.com
www.iko.sonible.com
07.03.

Buchpräsentation

debating.society #1

Mi, 07.03., 19:00 Uhr, Saloon, freiwilliger Unkostenbeitrag

Stuart Hall

debating.society #1: Rassismustheorie und politischer Antirassismus bei Stuart Hall

Fanny Müller-Uri präsentiert ihren Beitrag Von der Hall´schen Rassismusanalyse zum politischen Antirassismus aus dem 2017 im Argument-Verlag erschienenen Band In Hörweite von Stuart Hall. Gesellschaftskritik ohne Gewähr. Hall gilt als einer der Begründer der "Cultural Studies" und seine Beiträge sind und waren unverzichtbar für postkoloniale Kritik und die Weiterentwicklung gesellschaftskritischer Theorie. In ihrem Aufsatz machen die Autor*innen Fanny Müller-Uri und Benjamin Opratko Stuart Halls Rassismustheorie für die Analyse der Verstrickungen von Rassismus und Kapitalismus fruchtbar. Die Autor*innen behandeln vor allem den gegenwärtig vorherrschenden antimuslimischen Rassismus und diskutieren notwendige Gegenstrategien.

Fanny Müller-Uri ist Kulturwissenschaftlerin an der Universität Wien, politische Erwachsenenbildnerin und Aktivistin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Antirassismus, postkoloniale Kritik, soziale Bewegungen und Migration

Zum Buch

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Die debating.Society ist eine monatliche Buchpräsentations- und Diskussionsreihe im FORUM STADTPARK
09.03.
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Zu Gast im FORUM | Club

Dub der guten Hoffnung

Fr, 09.03., 22:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 5-15,- (zahl so viel du kannst)



Dub der guten Hoffnung Graz #27
finest in conscious roots // dub // reggae // steppas

Line-up:
Dub der guten Hoffnung Graz Family in session all night long

Gleichgewicht und Leidenschaft
Zwei Begriffe, ohne die Vieles was wir erreichten und uns vornehmen nicht möglich ist. Gleichgewicht um nicht einseitig und instabil zu werden und Leidenschaft, die die Sache, das Gemeinsame, in den Vordergrund stellt. Am 9. März lädt die Dub der guten Hoffnung Familie. Am 7. April dürfen wir Produzentin Sista Habesha und Veteran-Sänger Giallo Man aus Italien begrüßen. Wir freuen uns besonders über die erste Frau an den Soundsystem-Controls, die spätestens mit ihrem Release auf Steppas-Records von sich reden machte. Wir können uns keine Gäste vorstellen, die die erwähnte Balance und Leidenschaft besser repräsentieren würden. Pflichttermin!

www.dubdergutenhoffnung.de
10.03.
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Zu Gast im FORUM | Präsentation, Club

Women*s Action Forum: 365 Tage Programm & Grrrls Night Out

Sa, 10.03., 19:30 Uhr, Hauptraum, freiwilliger Unkostenbeitrag

Housewife's Fatal Submission
Foto (c): Irina Karamarkovic, Daniela Fischer


Launch Women*s Action Forum "365 Tage Programm"


19:30 Uhr Einlass
20:00 Uhr Launch des online Kalenders "365 Tage Programm" mit kurzen künstlerischen Inputs

im Anschluss:
Grrrls Night Out Vol.XXIII
mit:
Housewife's Fatal Submission

Concert Performance by Irina Karamarkovic & Daniela Fischer
Grrrls DJ Crew
Der Genre-Mix der Grrrls DJ Crew ist tanzbar und eklektisch: Schweiß und Tränen vermengen sich in den hüftschwingenden Performances der sieben Grrrls.

Der freiwillige Spendeneintritt kommt zu 100% den Musikerinnen zugute.
Dies ist eine Veranstaltung anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich.

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Das Women*s Action Forum ist eine Gruppe von Künstlerinnnen, Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen aus Grazer Fraueneinrichtungen und Institutionen, die im Jahr 2018 die Energie bündeln und zum Engagagement gegen Alltagssexismus, Rassismus und Homophobie aufrufen wollen. Die Initiative ging vom Steirischen Netzwerk gegen sexualisierte Gewalt aus.

www.waf.mur.at

In Kooperation mit dem WAF veranstaltet der Grrrls-Kulturverein Grrrls Night Out Vol.XXIII. Der Grrrls-Kulturverein hat sich zum Ziel gesetzt, Musikerinnen mit ihren Bands sichtbar zu machen und die Musikerinnenquote im Gesamten zu heben.

www.grrrls.at

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Housewife's Fatal Submission
(Concert Performance)
by Irina Karamarkovic & Daniela Fischer

"Die fatale Unterwerfung der Hausfrau" ist eine Geschichte über das Brechen von Mustern und Bewältigungsverhalten von Frauen, die sie zurückhalten und ihre Zeit stehlen.

Es geht darum, diese Zeit zurückzuerobern, anstatt sich mit all der unsichtbaren Arbeitsbelastung auseinanderzusetzen, die einen nach unten zieht.
Es ist ein Strategieleitfaden für eine Reise zur Verabschiedung von Rollen, die uns die Gesellschaft immer noch vorschreibt.

Es geht um das Meiden der Motten, das Kochen, das Putzen als Definition von Unendlichkeit, das Geschirrabwaschen, die Kleidung und den Rest der Scheiße, das Nähen, die Sterilisation und Hygiene, das Staubsaugen und das Pinkeln rund um die Toilettenschüssel.

Es geht darum, Grenzen zu setzen, sich schnell zu bewegen und Eigenständigkeit und Selbstsucht zu entwickeln.

Es geht um den Kampf für Gleichheit – der traurigerweise noch nicht gewonnen ist.

Daniela Fischer & Irina Karamarkovic sind eine Spezialeinheit des Universums für weibliche Transgression. Sie trafen sich vor vielen Jahren beim Musizieren, Käseessen und Weintrinken - und sie machen all das immer noch, jedes Mal, wenn sie sich treffen. Sie sind Interpretinnen, Künstlerinnen, Musikerinnen, Autorinnen, Komponistinnen, Texterinnen, Bearbeiterinnen, Trainerinnen und vieles mehr.

www.danielafischer.com
www.irinakaramarkovic.com
15.03.

Gedenkveranstaltung zum 20. Todestag

Sharif Hussein AHMED (1963-1998)

Do, 15.03., 17:00 Uhr, Platz der Menschenrechte (beim Stadtparkbrunnen)


Wer war Sharif Hussein Ahmed?

Sharif Hussein Ahmed kam 1990 von Somalia nach Graz und erhielt hier 1992 Asyl. Verurteilt wegen versuchten Raubes verbrachte er einige Monate im Gefängnis. Als Folge davon wurde ihm 1994 der Asylstatus aberkannt, ein Aufenthaltsverbot über ihn verhängt und er für Monate in Schubhaft gesteckt. Gegen die geplante Abschiebung legte Herr Ahmed zusammen mit Anwalt Dr. Vacarescu Beschwerden ein und er bekam im Dezember 1996 vor dem Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EMRK) Recht. Neben diesen Fakten, die sich aus Akten erschließen, gibt es noch die Sichtweise eines damaligen Freundes. Demnach musste sich Herr Ahmed auch nach 1996 immer wieder bei der Grazer Polizei melden, von der er sich schlecht behandelt fühlte.
Am 15.3.1998 erhängte sich Sharif Hussein Ahmed am Platz der Menschenrechte im Grazer Stadtpark.

Welche Auswirkungen hat der Fall „Ahmed gegen Österreich“ bis Heute?

Herrn Ahmeds Fall führte zu einer Neuregelung des österreichischen Fremdenrechts hinsichtlich Abschiebungen in Länder, in denen Folter und erniedrigende Behandlung drohen. Auf den Fall „Ahmed gegen Österreich“ wird ausdrücklich auch bei der Auslegung des Artikels 19 (Schutz bei Abschiebung, Ausweisung und Auslieferung) der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verwiesen.

Herr Ahmed hat sich an einem symbolischen Ort in Graz erhängt und trotzdem wurde dies im öffentlichen Gedächtnis rasch vergessen.
Nach nur 20 Jahren fällt es schon sehr schwer, seine Geschichte zu rekonstruieren und ZeitzeugInnen zu finden.

Das heurige Gedenkjahr, die aktuellen politischen und medialen Diskurse zu Flucht und Migration und der 20. Todestag eines Flüchtlings in Graz sollten uns Anlass genug sein, um neben dem persönlichen Schicksal von Herrn Ahmed auch über aktuelle Entwicklungen der österreichischen und EU-Asylpolitik gemeinsam nachzudenken.

Bei der Gedenkveranstaltung sprechen: Univ. Prof. Dr. Wolfgang Benedek ("Zur Notwendigkeit der Belebung des humanitären Bleiberechts“), Abdullahi Osman (ein damaliger Freund), Dr. Wolfgang Vacarescu (angefragt, Anwalt von Herrn Ahmed vor dem EMRK), Mag. Joachim Hainzl ("Warum gedenken?")

Eine Kooperation von: Akademie Graz; Antidiskriminierungsstelle Steiermark; ausreißer – die Grazer Wandzeitung; CUNTRA; ETC; Forum Stadtpark; Gib mir deine Hand; Graz:Spendenkonvoi; ISOP; Menschenrechtsbeirat der Stadt Graz; MigrantInnenbeirat der Stadt Graz, <rotor> und XENOS.
16.03.
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Matinée

Tuning Dissonance

Fr, 16.03., 15:30 Uhr, Saloon, Eintritt frei



Das FORUM STADTPARK und die Abteilung A9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen des Landes Steiermark laden euch sehr herzlich zu einem Pressegespräch am Freitag, 16.03.2018 um 15:30 Uhr ins FORUM STADTPARK!

Themen der Veranstaltung werden der Schwerpunkt KULTUR INTERNATIONAL des Landes Steiermark im Allgemeinen und vor allem das Styria-Artist-in-Residence-Programm (St.A.i.R.) im Besonderen sein.

Programm:

15:30 Uhr: Öffentliche Matinée: "Tuning Dissonance"

Aktuelle St.A.i.R. Künstler*innen präsentieren ihre Arbeiten. Mit:
Nika Rukavina
Helen Anna Flanagan

Reiko Yamada
Natasa Bodrozic

16:00 Uhr: Pressekonferenz

Begrüßung durch Heidrun Primas und Vorstellung des Styria-Artist-in-Residence-Programms
Vorstellung der Kooperationspartner*innen und anwesenden Künstler*innen
Vorstellung der internationalen Aktivitäten im Kulturressort durch Landesrat Mag. Christopher Drexler

Danach gibt es die Möglichkeit für individuelle Gespräche sowie ein Catering von im-nu.

Land Steiermark A9

16.03.
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Zu Gast im FORUM | Konzert | open music

Nimikry

Fr, 16.03., 20:00 Uhr, Keller, Eintritt: VVK/AK € 6-16,-


Nimikry

Alessandro Baticci augmented contrabass flute, live-electronics
Rafal Zalech augmented viola, live-electronics

PROGRAMM
Fausto Romitelli Seascape (1994), Transkription für Kontrabassflöte von Alessandro Baticci
Eva Reiter Konter für Kontrabassflöte und Elektronik (2009)
Mateusz Ryczek Hommage a Car Czerny (2017)
Jacek Sotomski Alternative Music (2017)
Nimikry Design of a Memory III (2017)


Mit Nimikry sind zwei Topmusiker wie auch künstlerisch und technologisch höchst innovative Persönlichkeiten bei „open music“ erstmals zu Gast in Graz.

Der polnische Bratschist und Komponist Rafa? Dominik Zalech, 1988 in Breslau geboren, studierte an der Musikuniversität Wien Viola bei Wolfgang Klos und Komposition bei Karlheinz Essl, sowie an der Yale University und in Breslau. Als Solist und Kammermusiker ist er vor allem in der Szene der Neuen Musik aktiv und auch immer wieder mit dem Klangforum Wien zu hören. Alessandro Baticci wiederum ist Mitglied und Mitbegründer des Black Page Orchestra, ein Wiener Kollektiv für radikalie kompromisslose Musik unserer Zeit, und bewegt sich als freischaffender Flötist, Komponist und Performer im Bereich der zeitgenössischen und experimentellen Musik sowie der Sound Art. Für seine Kompositionen erhielt er u.a. einen Preis beim Ernst Krenek Wettbewerb. Ihr gemeinsames Projekt Nimikry beschreiben sie manifestartig wie folgt: „Unsere Erfahrungen als Instrumentalisten wie auch neugierige Komponisten haben uns dazu gebracht, uns mit den eigenen Instrumenten zu konfrontieren und sie entsprechend unserer musikalischen Ästhetiken neu zu erfinden. Nimikry repräsentiert einen neuen Weg, der Technologie und klassisches Instrumentalspiel verbindet. Unsere Instrumente sind die Basis und Spielwiese für die ungebrochene Erforschung neuer klanglicher Möglichkeiten. Unsere musikalische Ästhetik geht dabei über die Grenzen zeitgenössischer Kunst hinaus und erforscht neue Gefilde wie experimentelle Elektronik, Noise-Pop, Remix von Klassik wie auch Improvisation. Das markante Element, das all diese Genres in unserem Musikprojekt verbindet, ist unser innovatives Instrumentarium, wobei natürlich unsere klassische Musikausbildung wie auch die Konfrontation mit der Sprache der Avantgarde unseren Zugang prägt. Wir präsentieren vielgestaltige Performances und unser Projekt beinhaltet verschiedene Disziplinen und verbindet sie zu einem neuen Format: Vom Konzert zum Live-Jam, von generativer Umgebung zur Klangskulptur, vom Live-Set zum künstlerischen Remix. Wir setzen keine Grenzen, weder was Zeit, Konditionen noch den Rahmen betrifft. Wir durchbrechen die Grenzen von Genres und setzen auf Kollaborationen mit Künstlern auch anderer Disziplinen. Orts- und projektspezifische Arbeit ist ein zentraler Punkt unseres kreativen Ansatzes. Unser umfangreiches Wissen um musikalische Technologie und Klangkunst bietet uns dafür hohe Flexibilität und eine Vielschichtigkeit an Ergebnissen. Moderne Zeiten stellen eine Herausforderung an Künstler wie Innovatoren. Nimikry repräsentiert unsere höchstpersönliche Wahrnehmung und Antwort auf die musikalische Realität.“

„open music“ präsentiert ihre Duoarbeit in Kombination mit spannenden Werken für klassische Flöten und Elektronik wie auch weitere Stücke mit den von ihnen entwickelten erweiterten „augmented“ instruments.

Reservierungen: E-Mail

www.nimikry.com
www.openmusic.at
18.03.

19.03
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Zu Gast im FORUM | Performance

Singe Muse Zorn.

So, 18.03. & Mo, 19.03., 19:30 Uhr, Keller, (frei)williger Unkostenbeitrag

Foto (c): gerger

das lied von der zerstörung ilions und von der erfindung des abendlandes durch den oarsch agamemnon.

eine text-, sound- und plastikmantschgerl-performance nach homer.
von und mit: jürgen gerger und stefan schmitzer.

warum die ilias? haben wir keine dringenderen sorgen? liegt der so verständliche wie knieweiche impuls vor, sich angesichts der unerträglichen richtigkeit der wortfolge "innenminister kickl" in den erstbesten elfenbeinturm zu flüchten?  – mal sehen …

 ein langatmiges besingen einer ausweglosen gewaltspirale, doof wie nur je ein schulhofstreit, aber zugleich zu denken als durchaus realistische schilderung der psychologie von konflikten. diese gleichzeitigkeit löst angstlust in uns aus, und die will bestaunt sein.

ein propagandistisches volkserziehungsvehikel der attischen polis, zugleich ein möglicher ursprungsort „europäischer werte“ – also der stetig besseren, effektiveren, glaubhafteren verklärung von raubmord zur heldentat – alsauch ein erstes moment der kritik an diesen werten: hier ist der raubmord dankenswerterweise noch als solcher benannt, ehe er verklärt werden kann.

das mittelmeer als massengrab und verkehrsweg.

… der raubzug nach „osten“ als gründungsmythos eines „westens“

… und so weiter und so fort …

… mit 2 iphones, 1 tinwhistle, 1 spielzeuggitarre, 2 beamern, paar flaschen wein und ca. 100 plastikfigürchen …

singe muse zorn 2018 - trailer

c4 text theater

22.03.

25.03
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eine performative Forschungsreise mit Menschen ab 60

Merk-Würdig Gewöhnlich / Der Tag bevor ich geboren bin

Do, 22.03., Sa, 24.03 und So, 25.03. 17:00 Uhr, Hauptraum Eintritt: € 15,- | ermäßigt € 12,-

Foto (c): Clara Wildberger

Merk-Würdig Gewöhnlich / Der Tag bevor ich geboren bin

eine performative Forschungsreise mit Menschen ab 60

Es spielen: Heide Gaidoschik, Eugen Gross, Dagmar O`Leary, Waltraud Schitnig

Regie: Jing Hong Okorn-Kuo
Trainings-/Probenassistenz: Vera Hagemann, Felix Moser
Produktion: Vera Hagemann
Technik: Arne Glöckner

Ein ganzes Leben lang führen wir für unseren Alltag notwendige Bewegungsabläufe aus, egal ob wir gerade vor Wut platzen oder vor Freude tanzen könnten, ob wir angestrengt nachdenken oder uns an etwas erinnern, wir erledigen die Dinge des Alltags:

Eine einfache Geste, die Bewegung einer Hand, eines Körpers der diese aus den unzähligen Wiederholungen des Alltags kennt - und doch jedesmal neu gefühlt, ein neuer Moment, eine neue Erfahrung -  kann, in einem einzigen Augenblick, den Reichtum eines ganzen Lebens beinhalten, und uns mit auf eine Reise in die Tiefe menschlicher Empfindung nehmen: die Reise beginnt an dem Tag bevor ich geboren werde

4 Menschen, alle älter als 60 Jahre, haben sich auf eine Entdeckungsreise gemacht,  Schicht für Schicht die Akkumulation der Erfahrungen und Empfindungen im alltäglichen frei zu legen und aus dem persönlichen Lebensbogen auf die Bühne zu bringen, mitteilbar zu machen: eine mutige Konfrontation mit sich selbst, den Kolleginnen und der Zeit in der mensch sich bewegt hat und bewegt.

Die Performance erreicht das Publikum unmittelbar über das Mit-fühlen der Alltagsregungen, öffnet Deutungsspielräume ins historisch Soziale und Politische und weckt vor allem die eigenen noch nicht erzählten Geschichten im merk-würdigen Inneren  jeder/s Einzelnen.
23.03.
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Buchpräsentation

dog-ear/eselsohren 3

Fr, 23.03., 19:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei


Buchpräsentation
Elisabeth Steiner, Gerhard Maurer
FREMDENZIMMER


Verlag Johannes Heyn
21 x 27 cm
112 Seiten
48 Farbfotografien
ISBN: 978-3-7084-0580-3
Preis: € 24,90

Im Dezember 2014 eröffnete Elisabeth Steiner in Weitensfeld im österreichischen Gurktal das Flüchtlingsquartier „Bärenwirt“: Im Gasthaus, das schon ihre Großeltern betrieben haben, bietet sie Asylwerberinnen und Asylwerbern nicht nur eine Unterkunft, sondern auch einen Ort der Begegnung. Denn Gaststube und Gastgarten sind wie eh und je für Einheimische wie für Fremde geöffnet. Nun lässt die ehemalige Journalistin die ersten zwei Jahre dieser erhofften „Brücke zwischen Okzident und Orient“ Revue passieren, erzählt von ihren Erfahrungen und denkt mit ihrem unerschütterlichen Bekenntnis zum humanitären Handeln darüber nach, was Integration bedeutet und wie sie gelingen kann.

Fotograf Gerhard Maurer, der sich immer wieder an interdisziplinären Projekten zur Alltagskultur und zu Fragen nach Heimat und Identität beteiligt, hat zwischen Januar 2015 und Juni 2016 im „Bärenwirt“ und in seiner unmittelbaren Umgebung Szenen einer Zwischenwelt aufgenommen, einen Ort, der das Zuhause einer Gastwirtsfamilie war und Zwischenstation für Menschen auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist. Entstanden ist ein sehr persönlicher Foto-Essay, der Herberge und Umgebung als Transitraum zeigt, von Stillstand und Verlorenheit, Fremdheit und Vertrautsein am Rande erzählt.

www.gerhardmaurer.com

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dog-ear/eselsohren ist eine lose Reihe von Katalog- und Buchpräsentationen im Hauptraum des Forum Stadtpark mit Abendgestaltung durch die Künstler*innen
26.03.
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Konzert

Grazer Impro Klub

Mo, 26.03., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt frei

Foto (c): Noemi Conesa

Zu Gast: Klaus Wohlgemuth

Gitarrist aus Südoststeiermark (Wörth bei Gnas), lebt und arbeitet seit 2005 in Graz. Musikalische Tätigkeiten vorwiegend im Bandkontext: FRAGMENTS OF AN EMPIRE, SOME, SPRING AND THE LAND, TIGER FAMILY. Als Mitglied des Vereins OFFBEAT RANCH auch im Organisatorischen Bereich tätig: siehe: WHERE SWALLOWS FLY BACKWARDS.

www.fragmentsofanempire.at
www.whereswallowsflybackwards.wordpress.com
www.somedefunctband.bandcamp.com/album/science-is-a-dirty-business

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Der GIK ist die Grazer Adaption der vom 2016 verstorbenen Marco Eneidi seit 2005 etablierten, kuratierten Improvisationsabende im Wiener Celeste, mit dem Ziel der bestehenden lokalen Grazer Improvisationsmusik-Szene als monatlicher Dreh- und Angelpunkt zu fungieren. Als einzige Veranstaltungsreihe bricht der GIK aus dem ansonsten so geschlossenen Phasenprogramm aus, um durch monatliche Kontinuität einen Beitrag zur Konsolidierung und Erweiterung der Grazer Impro-Szene zu gewährleisten. Den ansonsten monatlichen Fixterminen, stehen fünf phasenspezifische GIK-Sonderveranstaltungen entgegen, die sich durch ausgiebigere Kuratierung und Programmierung (das längerfristig geplante Einladen von nationalen und internationalen Gästen aus der Szene) von den Standardterminen unterscheiden.

Kuratierung und Moderation: Rainer Binder-Krieglstein, Patrick Wurzwallner
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