Aktuell

30.10.

16.12.
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Leinwandliteraturmagazin

GLORY HOLE #25 - nachrichten von drüben Spezialausgaben von Studierenden der Universität Peking


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Termine 2017 | September

01.09.

28.10
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A/V-Installation | Alfred Lenz

Der Wasserhahn läuft

Mo - So, 01.09. - 28.10., alle zwei Stunden von 10:00 – 22:00 Uhr, vor dem FORUM STADTPARK


Der Wasserhahn läuft | Hd Video 22:09 Minuten, 2017

Notizen zu einem Video von Alfred Lenz.

Wo beginnt die bewusste Wahrnehmung? Wie jeden Tag steht man/frau morgens auf, geht ins Bad und betätigt den Wasserhahn. Man/Frau beginnt nun mit der alltäglichen Morgentoilette, um sich frisch und fit für den Arbeitstag zu machen. Noch ganz in schläfriger Trance, klärt sich mit einer kleinen Wasserdusche übers Gesicht langsam das Bild. Es sind zumeist die Zwischennoten des Alltags; Hintergründe, die uns begleiten und doch nicht bewusst sind. Betätigen wir lange denselben Wasserhahn, müssen wir nicht unbedingt bemerken, dass dieser ein ganz spezielles Geräusch von sich gibt. Es ist Routine, gehört dazu, ja, es spielt sich vor uns ab, aber das war's auch schon. Zwischen Seifenspender und Zahnbürste, getaktet und doch out of beat, mehrstimmig und doch monoton, variantenreich und doch hypnotisierend bahnt sich das Wasser seinen Weg ins Waschbecken und erzählt uns von sich. Zwischen Sprache und Musik, wobei es seit jeher nicht notwendig erscheint beide zu trennen, singt der Wasserhahn sein Lied. Der Glanz des Lichts am Beckenrand. Die Fliesen mit ihrer braunen Verfugung. Klassisch, in Gebrauch, gezeichnet vom Alltag. Die betätigende Hand und der Wasserstrahl führen Regie. Der Text bzw. das Stück erzählt nicht nur von den gewöhnlichen Bedingtheiten – dem Hahn, der Leitung, dem Ventil und dem Wasserdurchfluss –, sondern lässt uns allgemein wachsamer werden. Um es buchstäblich zu sagen: Das Video macht uns bewusst, wie alltägliche Poesie an uns vorbeifließt. © Marc Michael Moser, August 2017

Alfred Lenz arbeitet in Wien und Studenzen / Steiermark. Er studierte von 2007 bis 2013 Transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und Tontechnik am Tone Art Wien. Er war Erasmus Student am Institut für Generative Kunst an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete an der Sema Naji Residency des Soul Museum of Art in Seoul, Südkorea. Gemeinsam mit dem Komponisten Christian F. Schiller gründete er das Projekt Piano Feedback Distortion und Studenzen Studios. Seit 1998 produziert er elektronische Musik die auf verschiedenen Labels in Deutschland, Österreich und England veröffentlicht wurde. Seit 2008 verschiedene Solo und Gruppenausstellungen in Österreich, Schweiz, Deutschland, Ungarn, Kroatien, Griechenland, Südkorea und Amerika.

www.alfredlenz.com
02.09.
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Verkostung, Skillsharing, Austausch

Tomaten-Vielfalts-Fest

Sa, 02.09., 17:00 Uhr, Saloon, freiwilliger Unkostenbeitrag


Gemeinsam feiern wir die faszinierende Vielfalt samenfester (= sortenrein vermehrbarer) Paradeiser in allen Farben, Größen und Formen.
Genuss steht dabei im Vordergrund, das Fest ist allerdings auch ein Beitrag zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Kulturpflanzenvielfalt sowie für Ernährungssouveränität und solidarisches, zukunftsicherndes Landwirtschaften und Gärtnern.

Alle Tomatenliebhaber*innen sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

17:00 Skillsharing
Saatgutgewinnung, Sortenerhaltung, Züchtung, etc. Schreib uns, wenn du auch was beitragen magst.

19:00 Verkostung
Dutzende rare Sorten. Bitte (wenn vorhanden) auch Früchte aus eigenem Anbau mitbringen!

20:00 Talking Tomato
Lockerer Austausch über die Ergebnisse der Verkostung, Lieblingssorten, Anbauerfahrungen, Zuchtprojekte, etc.

Im Anschluss: gemütliches Beisammensein
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Kontakt: office@crossroads-festival.org
06.09.
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Hörabend

Listening Session w/ Heinz Trenczak

Mi, 06.09., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt frei

(c) Clara Wildberger

Zu Gast: Heinz Trenczak

Heinz Trenczak ist ein österreichischer Regisseur und Autor. Trenczak studierte 1965 bis 1969 Musik am Mozarteum in Salzburg und in Köln bei Mauricio Kagel. Von Winter 1969 bis Frühjahr 1970 unternahm er im Auftrag des Goethe-Instituts eine ausgedehnte Vortragsreise durch Indien zum Thema Musik- und Bewegungserziehung für Kinder (Orff-Schulwerk). 1971 bis 1984 war Trenczak Musikredakteur beim WDR Köln (Fernsehen). In dieser Zeit fungierte er bei diversen Features, Porträts, Dokumentarfilmen als Autor und Regisseur. Im Sommer 1979 erhielt Heinz Trenczak ein USA-Stipendium der John J. McCloy-Foundation bzw. des American Council on Germany. 1984 zeichnete er für die Programmierung und Organisation der 12. Grazer Filmtage im "Steirischen Herbst" gemeinsam mit Peter Zach zum Thema "MusikFilm in Kino und TV" verantwortlich. 1985 bis 1995 arbeitete er als Redakteur der österreichischen Filmzeitschrift "Blimp" (Herausgeber: Grazer Filmwerkstatt). Im Herbst 1992 folgten mehrere Filmseminare im Auftrag des Goethe-Instituts zum Thema "Grenzbereiche des Dokumentarfilms" in Südostasien. Seit 1990 ist Heinz Trenczak Produzent der Vis-à-vis Film in Köln.

Die Hörabende bilden eine Neuinstallation im Programm, werden phasenbündig (5 Termine insgesamt, einen pro Phase) abgehalten und haben das gemeinsame Kosumieren und die kollektivistische Zelebrierung und Dissemination von Tonträgern (in jedweder Form) als Hauptaugenmerk. Ziel ist es, unter Einbezugnahme eines bestehenden lokalen und nationalen Netzwerks zahlreicher kooperierender Künstler*nnen und Labelbetreiber*nnen (Rock Is Hell, Interstellar, Wilhelm show me the Major Label, disko404, etc.) ebendiesen sowohl Zugang zu einem breiteren Publikum zu ermöglichen, als auch aktiv an der besseren Verbreitung präsentierter Inhalte mitzuwirken.

Konzept der Listening Sessions von Maja Osojnik
Moderation: Patrick Wurzwallner und Gäste
07.09.
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Vernetzungstreffen, Diskussion

LEIDER ABGESAGT: FORUM IM FORUM

Do, 07.09., 17:00 Uhr, Saloon, Eintritt frei

(c) Lena Prehal

Die Veranstaltung musste aus organisatorischen Gründen leider abgesagt werden!

Deutsch:
FORUM im FORUM ist eine offene Plattform. Angestoßen von dem Refugeeprotestcamp einiger syrischer, irakischer, iranischer,... Aslywerber*innen im Herbst 2015 nur wenige Meter von unserem Haus entfernt, wollen wir hier für und mit den Protagonist*innen der Flucht- und Flüchtlingsbewegungen unserer Gegenwart und Umgebung Strategien, Maßnahmen und Situationen entwickeln. Können wir eine gemeinsame Absicht beschreiben? Was sind die Bedürfnisse, was die klaren Angebote? Im Kern steht die Frage: "Wie wollen wir zusammen leben?".
Neben dem großen Gesprächskreis gibt es immer wieder unterschiedliche Projekte, die weiter verfolgt werden. Getragen wird das FORUM im FORUM von einem Kreis mehrerer Menschen aus unterschiedlichen Feldern, die kontinuierlich am Umbau unserer Gesellschaft zu einer menschenwürdigen Lebensumgebung für uns alle arbeiten.

Der Kern von FORUM im FORUM ist die Vernetzungsidee zwischen Menschen, die auf der Flucht in Graz gelandet sind und Menschen, die schon lange hier leben. Aus diesem Grund nehmen wir uns auch reichlich Zeit für Übersetzungen.

English:
«FORUM im FORUM» is an open platform that was launched in autumn of 2015 as a response to the refugee camp at the Stadtpark, not far from FORUM. Together with the respective protagonists of the refugee movement, we want to discuss and develop various strategies and measures of acting and coping. Are we able to formulate a common goal? What are the needs, what is offered in reverse?
Central to our discussion is the question: "How do we want to live together?"
07.09.
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Essen, Präsentation

LEIDER ABGESAGT: FORUMküche | GLORY HOLE

07.09., 19:00 Uhr, Saloon, freiwilliger Unkostenbeitrag

Foto (c): Lena Prehal

Die Veranstaltung musste aus organisatorischen Gründen leider abgesagt werden!

Nach dem FORUM im FORUM wird wieder gekocht: vegetarisch, vegan und inklusiv. Und wie (fast) immer: die Präsentation der neuesten Ausgabe des Leinwandliteraturmagazins GLORY HOLE!
08.09.
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Zu Gast im FORUM | Club

Leaves II. w/ Alessandro Adriani

Fr, 08.09., 23:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 8,-


ALESSANDRO ADRIANI (Mannequin Records, Pinkman | IT)
www.soundcloud.com/alessandro-adriani-mannequinrecords

LAURENS (Leaves, Kopf bei Fuss)
www.soundcloud.com/laurens_kbf

ZØTSCH (Leaves, Kopf bei Fuss)
www.soundcloud.com/zoetsch

Bereits seit 2008 verbindet Alessandro Adriani mit seinem Plattenlabel Mannequin-Records 80s-Industrial mit Wave, Minimal Synth und allem dazwischenliegendem. Ursprünglich nur als Vertrieb gedacht, entwickelte sich Mannequin zu einem Label, das dieses Jahr bereits Katalognummer MNQ100 feiert. Neben wunderbar obskuren Re-Releasen von Italo-Synth-Platten, wie z.B. der hochgepriesenen Compilation Danca Meccanica, liegt der Fokus des Labels mittlerweile sehr wohl auch auf tanzbar düsteren Neuproduktionen von Künstler*innen wie Traxx, Ancient Methods, Newcomerin Jasss oder Adriani selbst. Nach Auflage N° 1 mit Beau Wanzer, sozusagen das perfekte Booking für die zweite Edition von Leaves!

Wir freuen uns auf eine hochexquisite Plattenauswahl aus fast 30 Jahren und geben den inoffiziellen Startschuss zur neuen Partysaison.
Der Sommer geht zur Neige und unser aller Nachtleben kehrt wieder ein!

Leaves auf Facebook
09.09.
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Vernetzungstreffen

Spätsommerkunstversammlung

Sa, 09.09.2017, 14:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei


In Graz haben wir seit dem Frühjahr eine Koalition zwischen ÖVP und FPÖ. Derzeit zeichnet sich auch bundesweit eine ähnliche Regierungszusammensetzung ab. Ein Blick ins Ausland lässt vermuten, dass innerhalb derartiger Veränderungen die Begriffe der „Kultur" und der „Kunst" heiß umkämpfte Felder sind und die künstlerische Praxis einem starken Druck ausgesetzt ist. Angesichts dessen finden wir es wichtiger denn je, sich zu vernetzen, zu reden und gemeinsam über die Zukunft der Kunst nachzudenken. Was es braucht, ist Solidarität und gemeinsames Handeln.

Welche Rolle spielt Kunst und Kultur in diesem gesellschaftlichen Paradigmenwechsel?
Wie hängen Kunst, Kultur und Demokratie zusammen?

Im Laufe der Veranstaltung wird der Journalist Gregor Mayer Auskunft über die Veränderungen in der ungarischen Kulturszene unter Viktor Orbán geben. Der Filmemacher Jadran Boban und die Kulturmanagerin Mirta Jurilj geben Einblick in den kulturpolitischen Status quo in der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Der Politikwissenschaftler Michael Wimmer wird über den Begriff der „Kultur" in diesem Paradigmenwechsel referieren. Darüber hinaus werden wir uns Zeit nehmen, um uns besser kennenzulernen.

Mit dieser Veranstaltung möchten wir eine Reihe von Zusammentreffen anstoßen, die innerhalb der Szene von Ort zu Ort wandern könnte – nicht nur in Graz, sondern steiermarkweit. Alle sind eingeladen: die großen Institutionen, die „freie Szene" und Einzelkünstler*innen. Zusammen würden wir gerne mit der Formulierung einer „Agenda der Vielen" beginnen – aber vielleicht kommen wir auch noch auf ganz andere Ideen.

www.profil.at/autoren/gregor-mayer

www.jadranboban.com

www.educult.at/team/michael-wimmer
14.09.
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Öffentliche Probe

Feldstellung

Do, 14.09., 16:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei


Am Sonntag, dem 10.12.2017 (Tag der Menschenrechte), um 7:33 Uhr (Sonnenaufgang), versammeln sich 1248 Menschen im Grazer Stadtpark zur FELDSTELLUNG - zusammen:kommen für die Menschenrechte. Reservieren Sie den Termin! Seien Sie dabei!

Einblick in das Projekt, das in Kooperation mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum entsteht, gibt es am Donnerstag, dem 14.9.2017, um 16:00 Uhr im Forum Stadtpark.

Die Künstlerinnen und Künstler laden herzlich zur öffentlichen Probe für die FELDSTELLUNG ein. (Helene Thümmel, Robin Klengel, Nikolaos Zachariadis, Nayari Castillo, Clara Wildberger, Franziska Hederer, Heidrun Primas u.a.m.).


In Kooperation mit:


www.museum-joanneum.at/kioer
16.09.
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Zu Gast im FORUM | Workshop | Four Elements

Klasse von 2017 - Female Edition

Sa, 16.09., 14:00 Uhr, Saloon, Keller, Eintritt frei


Die Zeit ist wieder reif, selbst die Faderhand anzulegen anstatt nur dabei zu sein. In der Klasse von 2017 stehen wieder die Fächer Graffiti, Rap, Tanz und Beat-Production auf dem Lehrplan.
Diesmal haben wir ein Special für EUCH - eine Female Edition! Also Girls aufgepasst! Schaut vorbei, bringt Freundinnen mit und zeigt was ihr könnt! (Jungs sind natürlich auch bei dieser Ausgabe willkommen).
Die Workshop-Hosts machen’s vor, ihr macht es nach – das ist der erste Schritt! Als Absolvent*innen der Klasse von 2017 habt dann auch ihr das Zeug, mit Klasse aus der Masse herauszuragen!

Lehrerinen:
GRAFFITI: Lixo (Wien)

TANZ: Breakdance mit Sinamaria Ajdour (Innsbruck), Hakuna Matata Crew & ALL AUT fe.males
TWENTYTHREE DEGREE || 23 ° || I.M.V. || Hakuna Matata Crew

BEAT PRODUCTION: Van Tastiq (Anti TV Streetteam, Vorarlberg)
www.soundcloud.com/dirty7even

RAP: Miss Weirdy (Innsbruck)
Miss Weirdy - Good Vibes Only (Official Video)

Timetable:
14:00 - Open End GRAFFITI
15:30 - 17:00 BREAKDANCE
17:00 - 19:00 BEAT PRODUTION
19:00 - 21:00 RAP


Kontakt: fourelements@gmx.at
Four Elements auf Facebook
21.09.
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Künstlerische Feldforschung

Schwellengespräch #1 mit Helmut Steinkellner und Max Höfler

Do, 21.09., 16:00 Uhr, Treffpunkt FORUM STADTPARK, Eintritt frei



Schwellengespräche sind eine Methode der künstlerischen Feldforschung. An konkreten öffentlichen Orten, die spezielle Übergänge markieren (wie z.B. unterschiedliche soziale Milieus, Übergänge geographischer Topographien, diverse aneinandergrenzende Besitzverhältnisse...), tritt man ins Gespräch über Gesehenes, Gehörtes, über Wahrnehmungen und Erinnerungen, über Visionen und Wünsche. Diese Schwellengespräche finden mit eingeladenen Gästen statt. Sie werden in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen etc. aufgezeichnet.

Beim ersten Schwellengespräch mit Max Höfler und Helmut Steinkellner geht es um die Übergangszone zwischen Park und Innenstadt. Die alte Stadtmauer markiert sehr deutlich die beiden Seiten der Nutzung, die an dieser Stelle historisch gelegen waren. Der heutige Stadtpark war das ehemalige Militärgebiet vor der Befestigungsmauer. Der Name Glacis erinnert daran. Vor einigen Jahren wurde an dieser historisch sehr sensiblen "Stadtkrone" das privatisierte Bauvorhaben «Pfauengarten» gegen starken Protest aus der Zivilbevölkerung (zur Erinnerung: Gründung der Initiative Occupy Stadtpark) umgesetzt und lediglich ein kleiner Durchschlupf durch die Stadtmauer als öffentliche Durchwegung angelegt. In den 80er Jahren war für diesen Platz das sogenannte Trigonmuseum als öffentlicher Kulturbau geplant. Dieses Projekt wurde aus politischen Gründen nicht umgesetzt.

Welche Möglichkeiten hat die Kunst, um auf ihr direktes Umfeld zu reagieren? Wie kann das Forum Stadtpark auf ein Bauvorhaben wie das Pfauengartenprojekt mit künstlerischen Mitteln antworten? Max Höfler aka In Your Face Architects reagiert mit der site-specific Fiction KulturTower Stadtpark, bei der mit Hilfe einer phantasmatischen Verschiebung der gesellschaftliche Kontext, in dem ein solches Bauprojekt eingebettet ist, transparent gemacht werden soll.

Helmut Steinkellner über den Stadtpark:

Stadtpark = Tagesstruktur
für Zielgruppen unterschiedlichen Alters ist der zentrale Park im Zentrum der Stadt (vorrangig im Sommer) ein wesentlicher "Wohnraum". Auch wenn die genannten Personen ein heterogenes Gemenge darstellen, eint sie mehrheitlich das gemeinsame Interesse der Nutzung von öffentlichem Stadtraum.
 
Stadtpark = zentraler Schnittpunkt
Universeller Treffpunkt von Bildung/Erholung/Kultur/Macht/Ordnung/Tourismus/Wohnraum

Stadtpark = Kumulierung von emotionalen Ausprägungen
aggressiv/ängstlich/beseelt/beruhigt/geil/glücklich/verliebt/verzweifelt
 
Stadtpark = Kampfzone interkultureller Vielfalt
Interkulturelle Kampfzone einer Unmenge unterschiedlicher Zielgruppen mit gleicher Rechtsposition und Ausgangslage. In der Akzeptanz des medialen- und politischen Diskurs werden diese Gruppen allerdings ungleich bewertet.

KulturTower Stadtpark

22.09.
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Zu Gast im FORUM | Club

Juju Love Records

Fr, 22.09., 23:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 8,-
23.09.
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Zu Gast im FORUM | OPEN:SPACE-Workshop | BKA Kunst

ABGESAGT!
Was kann Kunst? Kreative Antworten und Verantwortungen in Zeiten digitaler Demokratie

Sa, 23.09., 14:00 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei

ABGESAGT!
Leider muss der Workshop seitens des BKA aus organisatorischen Gründen abgesagt und auf unbestimtme Zeit verschoben werden!


Die Digitalisierung unseres Alltags geht mit Entwicklungen einher, die eine Reihe von Fragen aufwerfen, die auch das Kunst- und Kulturschaffen betreffen und eine mögliche Neubewertung erfordern. Wie können wir mit den technologischen Entwicklungen bewusst so umgehen, dass wir unsere Autonomie aufrechterhalten können? Wie können wir den Auswirkungen der sozialen Medien entgegenwirken? Welche Strategien für Selbstbestimmung und Selbstermächtigung können wir entwickeln? Welche Rolle kann und soll die Kunst dabei spielen? In einem OPEN:SPACE-Workshop wollen wir gemeinsam kreative Antworten und Verantwortungen zu diesen und anderen Fragen aus der Perspektive des Kunst- und Kulturschaffens finden und beleuchten.

Zum Format:
Das OPEN:SPACE-Format ermöglicht, in kürzester Zeit komplexe Fragestellungen zu bearbeiten und zu lösungsorientierten Ergebnissen zu kommen. Es baut auf Selbstverantwortung und Selbstorganisation auf: Jeder Teilnehmende hat die Möglichkeit, innerhalb des oben beschriebenen Themas seine eigenen Fragestellungen einzubringen und in einer Arbeitsgruppe zu bearbeiten.
Der Workshop ist als Angebot an alle interessierten Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen der Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft zu sehen, die im gegenseitigen Austausch einen Mehrwert für die eigene Arbeit mitnehmen wollen bzw. Initiativen und Netzwerke mit Gleichgesinnten bilden wollen.

Zur Zielsetzung der Workshop-Serie:
Der Workshop ist Teil einer Serie, die in Wien im Jänner 2017 als Think-Tank begonnen hat und nun in den Bundesländern fortgesetzt wird. Ziel der Veranstaltungsserie ist es, in der gemeinschaftlichen Entwicklung von Zukunftsszenarien den gesamtgesellschaftlichen Veränderungsprozessen Rechnung zu tragen und das Kunst- und Kulturschaffen in einer tragenden Rolle zu verankern. Indem Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda den Raum und Rahmen für diesen Diskurs schafft, will er ein Zeichen der Öffnung und gesellschaftlichen Verantwortung setzen.

Moderation und Durchführung des Workshops: BÜRO FÜR TRANSFER / Doris Rothauer & Tina Trofer

Aufgrund des Workshop-Formats ist die Teilnehmeranzahl beschränkt und eine Anmeldung erforderlich. Um Ihre verbindliche Anmeldung bis 21. September 2017 per E-Mail an charlotte.sucher@bka.gv.at wird gebeten
25.09.
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Konzert

Grazer Impro Klub

Mo, 25.09., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt frei


Zu Gast: Eva Ursprung

Eva Ursprung lebt und arbeitet in Graz. Das breite Spektrum ihrer künstlerischen Arbeit umfasst Aktionen, Installationen, Objekte, Kunst im elektronischen, öffentlichen und sozialen Raum, es basiert vorrangig auf Video, Fotografie und Klang.

Der GIK ist die Grazer Adaption der vom 2016 verstorbenen Marco Eneidi seit 2005 etablierten, kuratierten Improvisationsabende im Wiener Celeste, mit dem Ziel der bestehenden lokalen Grazer Improvisationsmusik-Szene als monatlicher Dreh- und Angelpunkt zu fungieren. Als einzige Veranstaltungsreihe bricht der GIK aus dem ansonsten so geschlossenen Phasenprogramm aus, um durch monatliche Kontinuität einen Beitrag zur Konsolidierung und Erweiterung der Grazer Impro-Szene zu gewährleisten. Den ansonsten monatlichen Fixterminen, stehen fünf phasenspezifische GIK-Sonderveranstaltungen entgegen, die sich durch ausgiebigere Kuratierung und Programmierung (das längerfristig geplante Einladen von nationalen und internationalen Gästen aus der Szene) von den Standardterminen unterscheiden.

Kuratierung und Moderation: Rainer Binder-Krieglstein, Patrick Wurzwallner

www.ursprung.mur.at
26.09.
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Lesung mit Musik | Kooperation mit Ritter Verlag

Kind aus Blau mit: Ronald Pohl und Franz Koglmann

Di, 26.09., 20:00 Uhr, Saloon, Eintritt frei

Links: Ronald Pohl, (c) Olaf Kühl | Rechts: Franz Koglmann, (c) Jesús Sánchez Fernández

In seiner Prosa „Kind aus Blau“ nimmt sich der Autor Ronald Pohl das transitorische Genie Miles Davis zum Vorwurf einer tendenziell unabschließbaren Erzählbewegung und erkundet Biographie im semantisch-idiomatischen Rücklauf. Pohls Lesung wird musikalisch von Franz Koglmann umspielt: in der kreativen Aneignung ihres gemeinsamen Gegenstandes, der Musik des Inkommensurablen, erzeugen Koglmann und Pohl bislang ungehörte Korrespondenzen.

Ronald Pohl, geb. 1965, lebt in Wien als Autor und Feuilleton-Redakteur der Tageszeitung DER STANDARD. Im Ritter Verlag erschienen die Bücher: pound in pisa. Die Badeküsser (2012), die akte des vogelsangs. Gedichte (2014), kind aus blau. Ein Miles-Davis-Brevier (2017).
Franz Koglmann, geb. 1947, lebt in Wien. Komponist, Arrangeur, Interpret/Improvisator (Trompete, Flügelhorn). Neben seiner umfangreichen, genreübergreifenden Kompositionsarbeit in den Bereichen Jazz und Neue Musik war Koglmann als Gründer und Master Mind von Plattenlabels sowie als Organisator von Festivals und Konzerten tätig. Ausgezeichnet u.a. mit dem „Preis der Stadt Wien für Musik“ und dem „Ernst Krenek Preis“.

www.ritterbooks.com
27.09.
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Gesprächsreihe 50 Jahre steirischer herbst

Geschichten eines „Zeiterkundungsfestivals“ - Inklusive Präsentation „herbstbuch”

Mi, 27.09., 19:30 Uhr, Hauptraum, Eintritt frei


Mit Martin Behr, Christine Frisinghelli, Veronica Kaup-Hasler, Heidrun Primas

Anlässlich des diesjährigen Jubiläums laden wir zu vier Gesprächen ins Festivalzentrum bzw. ins Forum Stadtpark. Gemeinsam erinnern wir an künstlerische und politische Schlüsselmomente und vor allem die gesellschaftlichen Koordinaten, in denen sie realisiert, befeindet und gefeiert wurden. Denn der steirische herbst war immer auch Seismograf für Verschiebungen im gesellschaftspolitischen Klima – in Graz wie international.

Zum Auftakt der Gesprächsreihe geht es ins Forum Stadtpark, um dessen Rolle im Vorfeld der herbst-Gründung und die Jahre der Intendanz von Christine Frisinghelli, 1996 bis 1999, zu beleuchten: ein Gespräch über die Verortung des Festivals in der Stadt. Neben Christine Frisinghelli sind auch die Leiterin des Forum Stadtpark Heidrun Primas, Veronica Kaup-Hasler sowie Martin Behr zu Gast, der das „herbstbuch“ vorstellen wird.

www.steirischerherbst.at
28.09.
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Künstlerische Feldforschung

Schwellengespräch #2 mit Caroline List, Elisabeth Fiedler, Günter Riegler, Peter Ulrich und Benno Kleinferchner

Do, 28.09., 16:00 Uhr, Treffpunkt FORUM STADTPARK, Eintritt frei


Schwellengespräch #2 - mit:
Caroline List (Präsidentin des Grazer Straflandesgerichts)
Elisabeth Fiedler (Leiterin des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark)
Günter Riegler (Kulturstadtrat Graz)
Peter Ulrich (Künstler und Schriftsteller)
Benno Kleinferchner (Oberst, stellvertretender Stadtpolizeikommandant Graz)

in Kooperation mit dem Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark


Schwellengespräche sind eine Methode der künstlerischen Feldforschung. An konkreten öffentlichen Orten, die spezielle Übergänge markieren (wie z.B. unterschiedliche soziale Milieus, Übergänge geographischer Topographien, diverse aneinandergrenzende Besitzverhältnisse...), tritt man ins Gespräch über Gesehenes, Gehörtes, über Wahrnehmungen und Erinnerungen, über Visionen und Wünsche. Diese Schwellengespräche finden mit eingeladenen Gästen statt. Sie werden in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen etc. aufgezeichnet.
 
In der zweiten Ausgabe der "Schwellengespräche" geht es um das Verhältnis Forum - Pavillon - Forumwiese und die "Bewohner*innen" dieser Zone. Zentrale Fragen: "Wem gehört der öffentliche Raum?", "Welche Verdrängungsmechanismen greifen hier?", "Wer übernimmt die soziale Verantwortung?"  "Wie wollen wir zusammenleben?"
28.09.

Konzert

Dunkelkammer Zu Gast: Ido Bukelman

Do, 28.09., 21:00 Uhr, Keller, freiwilliger Unkostenbeitrag


Zu Gast: Ido Bukelman

Ido Bukelman is an Israeli (based in Berlin) guitarist, multi instrumentalist and composer-improviser, whose work combines elements of modern music, folk, and free jazz. Ido played a large number of solo concerts in different international venues. Until today he released more than ten albums. He performed and recorded with international musicians like Aairto Moreira, Gunter Sommer Baby, Frode Gjerstad, Axel Dörner, Mark Sanders, Mikolaj Trzaska and others.

www.idobukelmanmusic.com



Zur Dunkelkammer:
Durch die Ausblendung des Sehsinns entsteht ein deutlich ausgeprägteres akustisches, manchmal auch olfaktorisches wie haptisches Erleben der Künste. Im lichtleeren Raum entsteht Platz für eine (oft unerwartet) intensivierte Wahrnehmung von äußeren Reizen und inneren Prozessen. diese verschiedenartigen Empfindungen durchdringen den eigenen Körper, die eigenen Gedanken, die eigenen Gefühle. Zudem werden viele ritualisierte und vertraute Abläufe (wie z.b. der Applaus) aus den Angeln gehoben und stellen sich im Ablauf der Performance oft anders dar als gewohnt. In einer Gesellschaft, die versucht die Dunkelheit möglichst permanent zu illuminieren, bietet diese Reihe die seltene Gelegenheit, Finsternis in einem ästhetischen Kontext neu zu erleben.

Dieser Text und das Konzept Dunkelkammer stammt von:
five-seasons & Michael Bruckner
29.09.
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Zu Gast im FORUM | Club

Club Maesonic: Finale

Fr, 29.09., 23:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 5,- | nach 00:00 Uhr € 7,-


Nach 15 Veranstaltungen und vier Jahren geht Maesonic in die letzte Runde.
Tolle Parties mit superben Publikum und wunderbaren Gästen!
Nun feiern sie ihre "Pensionierung" in familiärem Umfeld.

Line-Up:
feelipa (disko404)
Epikur aka Mojambo (Hedonismus Hacienda Graz)
Johnny Defloretti (Disco Nostra)
SRGJ (Maesonic)
We Are Friends (Maesonic)
Moony Me (Maesonic)

Maesonic auf Facebook
30.09.
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Zu Gast im FORUM | Club

Dub der guten Hoffnung

Sa, 30.09., 22:00 Uhr, Keller, Eintritt: AK € 5-10,- (zahl so viel du kannst)


dub // reggae // steppas // dubstep // jungle

Dub der guten Hoffnung Graz Family in session all night long!
nuff action on the turntables, microphones, mixingboard, effects and processors.

more info soon!

www.dubdergutenhoffnung.de