Termine 2017 | März

02.03.

05.03
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Zu Gast im FORUM | Workshop, Diskurs, Screening | Elevate

Elevate Festival 2017 - Big Data, Quantifizierung, Algorithmen

Do-So, 02.-05.03., Saloon, Hauptraum, Keller, Eintritt frei für alle Veranstaltungen im FORUM STADTPARK

Grafik: (c) Elevate Festival

Gemeinsam mit vielen spannenden Gästen durchleuchtet das Elevate Festival aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und stellt inspirierende Projekte und Initiativen vor. 

Big Data, Quantifizierung & Algorithmen
- Wer trifft Entscheidungen im 21. Jahrhundert?

Durch die Ausgestaltung der digitalen Umgebung, die heute zur täglichen Realtität gehört, wird das Verhalten der Menschen gesteuert, ohne dass sie es merken. Welche Entscheidungen wollen wir als Gesellschaften und als globale Menschheit an Algorithmen delegieren? Welche Bereiche unseres Lebens wollen wir auf Mess-, Quantifizier- und Berechenbares reduzieren? Welche Bereiche wollen wir möglicherweise bewusst von solchen Entwicklungen frei halten? Und wie und vom wem können solche Entscheidungen getroffen werden? Ist es der Menschheit überhaupt möglich, die Anwendung ihrer Technologien zu begrenzen, so wie es Ivan Illich einst vorgeschlagen hat, oder hat sich längst eine Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr zu stoppen ist und mit der wir uns arrangieren müssen? Verlieren wir im digitalen Zeitalter die Autonomie, die uns die Aufklärung versprochen hat? Und wer profitiert davon?

Diese und viele weitere höchst relevante Fragen zur Nutzung der Medien und Technologien des 21. Jahrhunderts stehen beim Elevate Festival 2017 im Fokus des Diskurs- und Aktivismusprogramms. Durch die Partnerschaft im Rahmen der We Are Europe Festivalkooperation begrüßt das Elevate Festival wieder zwei Partner in Graz: Das weltbekannte Sonar Festival aus Barcelona und das Insomnia Festival aus Tromsø, Norwegen, kuratieren gemeinsam mit dem Elevate Team einige Sessions des Diskursprogramms.

www.elevate.at

10.03.

11.03
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Zu Gast im FORUM | Workshop, Screening, Diskurs, Konzert | queer Referat

«Are you real, bitte?» - QUEERIOT - das queerfeministische Fest

Fr-Sa, 10.-11.03., ab 10:00 Uhr, Saloon, Hauptraum, Keller, Eintritt frei | Eintritt Clubnacht: € 5,-


QUEERIOT- das queerfeministische Fest 2017 findet vom 10.-11. März 2017 im Grazer Forum Stadtpark statt. Das Motto “Are you real, bitte?”
fokussiert das Thema Technologie, Mensch und Gesellschaft.  Neben Workshops, Diskussionen und Lectures stehen Filmscreenings, eine
Clubnacht mit queerfeministischen Acts, eine virtuelle Ausstellung und eine Infobörse mit Brunch auf dem Programm.

Das Festival verknüpft queerfeministische und antidiskriminatorische Diskussionen und Aktivitäten in Gesellschaft, Kunst und Theorie, öffnet
Räume für Begegnungen und (anti)akademischen Diskurs und stellt einen Szenetreffpunkt dar, an dem zahlreiche Initiativen aus Graz und
Österreich mitwirken. Hauptverantwortlich organisiert und getragen wird das Festival von Studierendenvertreter*Innen der Grazer Universitäten,
in Zusammenarbeit mit Aktivist*Innen, Künstler*Innen und lokalen Initiativen.

Das genaue Programm findet ihr unter diesen beiden Links:

www.facebook.com/events/114640472388925/

www.queerstudent.at
25.03.
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Zu Gast im FORUM | Veröffentlichungsfeier | gemeinsam.jetzt

Plattform steiermark.gemeinsam.jetzt

Sa, 25.03., 10:00 Uhr, Saloon, Hauptraum, freiwilliger Unkostenbeitrag

Foto: (c) Infograz.at / Alexander Danner

SEI DABEI! steiermark.gemeinsam.jetzt - Plattform für gesellschaftlichen Wandel geht offiziell Online! Feier mit und sei Teil der Community!

Die Plattform im Internet, die INITIATIVEN und INTERESSIERTE Menschen ZUSAMMENBRINGT stellt sich vor! In Zukunft kann man(n) und Frau sich > Reinklicken & Nachlesen  > Veranstaltungen besuchen >Kontakten & Engagieren!

PROGRAMM
10:00-13:00h WORKSHOPS für Euch (verbindliche Anmeldung erforderlich)
14:00-17:00h MARKTPLATZ der Initiativen
17:30-19:00h PRÄSENTATION Webplattform
19:00-02:00h COME TOGETHER & FEIERN
LIVE: Vento Sul | SARITA | Special: Surprise-Act
Turntables: Selector Greg | DJane Ronit Rockit | DJane Julia Caballera

Detailliertes Programm unter www.facebook.com/events/1026421530791852/

//////////WERTE////////////////////////////////////
Menschenwürde | Achtsamkeit | Zukunftsfähigkeit | Solidarität | Partizipation
/////////////////THEMEN/////////////////////////
Ernährung | Gesellschaft | Kultur | Ökologie | Politik | Raum | Wirtschaft

steiermark.gemeinsam.jetzt
31.03.
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Zu Gast im FORUM | Diskussion | mur.at

mur.at Extrazimmer

Fr, 31.03., 19:00 Uhr, Saloon, Eintritt frei


Technische Aspekte digitaler (Langzeit)archive
mit: Raman Ganguly (Universität Wien) Hermann Lewetz (Mediathek Wien)


Wir rechnen heute damit, dass - zumindest selbstgefertigte CD-ROMs - nur 20 bis 25 Jahre lang lesbar bleiben. Danach taugen sie noch als Wand- schmuck, Mobile oder Zubehör für Vogelscheuchen. Bei vielen Arten von Datenträgern fehlen Langzeitdaten um vernünftige Aussagen über deren Haltbarkeit treffen zu können. Auf der anderen Seite rechnen wir damit, dass auf säurefreiem Papier gedruckte Bücher, die in einer Bibliothek aufbewahrt werden noch in 500 Jahren benutzbar sein werden. Zumindest verfügt die Menschheit in diesem Bereich über sehr viel Langzeiterfahrung.


Zu mur.at Extrazimmer
previously known as (Streit)gespräche:

gepflegter Meinungsaustausch - erbitterte Kontroverse - lautgedachte Erörterung - abendlicher Gedankenaustausch - freundliches Meinungsgefecht - heftiger Disput

Die Zukunft der Vergangenheit

Die Explosion in den Informationstechnologien führe dazu, dass das späte 20. Jahrhundert eine der am schlechtesten dokumentierten Perioden der Geschichte sein werde, prophezeite Ende der 1990er Jahre Christopher Densmore, seinerzeit Archivar an der Universität Buffalo. Der Text, in dem er diese Überlegung formuliert, ist online allerdings nicht mehr auffindbar, und das ist nur ein Indiz dafür, dass er recht behalten könnte - dann jedenfalls, wenn man sich das Verhältnis von produzierten und langfristig erhaltenen Daten vor Augen hält. Denn digitale Archivalien werden in der Regel nicht auf Papier oder auf Filmen gespeichert, sondern auf Datenträgern, deren Lebensdauer deutlich kürzer ist als die der analogen Medien. Andererseits sind die Erhaltungsstrategien digitaler Archivalien andere als in den analogen Archiven: Sind Papiere, Filme und Tonträger vor allem von Schädlingen und chemischem Verfall bedroht, können digitale Archivalien wenigstens potentiell als zerstreute gespeichert und dabei immer wieder aufs neue umkopiert, anders zusammengestellt und reformatiert werden. Andererseits ist die Lebensdauer von digitalen Datenträgern ebenso beschränkt wie die der Formate, in denen diese Daten gespeichert werden.

Das ist die Arena, in der sich das Gespräch über die Zukunft der Vergangenheit bewegen wird; und dabei soll es im wesentlichen um zwei Aspekte gehen: Zum einen interessiert uns, wie digitale Archive aussehen können, was sie leisten, wo ihre Grenzen liegen und wo ihre Bedrohungen. Zum anderen denken wir darüber nach, wer archiviert, was archiviert wird, was archiviert werden sollte, wie die Archivalien genutzt werden und genutzt werden könnten - und zwar sowohl im analogen wie im digitalen.

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