Tag der Menschenrechte

feldstellen* - Präsenz der Vielen


Foto: (c) Lena Prehal

Weit mehr als 500 Menschen sind unserer Einladung zum feldstellen* gefolgt!
Zuerst haben wir das vorbereitete Lichtfeld auf der Forumwiese in der Morgendämmerung langsam umkreist. Immer mehr und mehr Menschen sind aus allen Richtungen dazu gekommen. Knapp vor halb 8 haben wir das Feld gefüllt. Die Menschen haben sich im Dreiecksraster positioniert. Begleitet von 50 Patinnen und Paten. Um 7:33 Uhr - Sonnenaufgang - wurde eine Soundinstallation über ca. 50 Funklautsprecher abgespielt - ein sphärischer Klangraum. Die vielen Menschen wurden ganz still! Ein wunderbarer Moment. Der Himmel feuerrot, die Luft gefroren klar und kalt. Nach der Klanginstallation Gratulation zum Menschenrechtstag und freudige Umarmungen. Nicht weil "eh alles gut" ist, sondern weil wir ein starkes Zeichen gesetzt haben für unbedingte Menschlichkeit und das Einstehen für ein friedliches Zusammenleben - PRÄSENZ DER VIELEN.

Wir danken allen Teilnehmer*innen an unserer Aktion zum Tag der Menschenrechte sehr herzlich! Ebenso Dank gilt unseren Partnern Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark sowie für das Frühstück danach parks und Martin Auer!


Foto: (c) Lena Prehal

Hörabend

Listening Session w/ feelipa

Mi, 13.12., 21:00 Uhr, Keller, Eintritt frei


Zu Gast: feelipa

feelipa legt auf, sie ist beim disko404 dabei und als bigMAMA macht sie Konzerte. Sie arbeitet für das Elevate-Festival und ist seit 6 Jahren Mitglied im Programmforum des FORUM STADTPARKs, wo sie für das Musik-Programm mitverantwortlich ist.

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Audioinstallation | Nada Aiko (Aiko Aiko)

Normal (alles im Rahmen)

Mo, 30.10. - Sa, 16.12., Mo – So, jeweils zur vollen Stunde von 10:00 – 22:00 Uhr

„normal“
von lateinisch norm?lis → „nach dem Winkelmaß, nach der Regel gemacht“
nor·mal, Komparativ: nor·ma·ler, Superlativ: am nor·mals·ten (echt jetzt? )

/

“Best of both worlds”
oder

(und jetzt im Chor):
„Dilemma!“

/

[P’hkrcchhh P’hkrcchhh P’hkrcchhh]

Klemm quetsch spann das Herz ein
in die Maschine.
Schraub es fester, adjustiere

hier noch ein bisschen und
da.
 
[Krrrijy krrryijy]

Es singt noch
von innen.

Da treibt die Herzmaschine
den Bach hinunter
oder
in den Ozean
(Sirenen singen)
Komm, komm!
(Dilemma!)

Dann die Strömung,
dann der Wind
mal hier mal auf mal ab mal dorthin
wo die Uhr tick tackt,
manchmal nur getrieben
(oder)
treiben.

Bei Blockieren: einmal ordentlich dagegentreten
oder mit Rhythmen betrommeln
oder einmal kräftig untertauchen, dann Neustart.

Weiter weiter
durch die Normalität herum,
durch das Alltägliche, Vergebliche, das Sterb- und Lebliche
vorbei.

Es singt noch
weint und lacht
mit Ihnen [bei Interesse melden Sie sich unter der Telefonnummer Kchchhppfffffffffdingggg],
den andren Normalen
im Chorus.

Aber woher kommt dieser Rahmen?

/

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Stipendiat*innen

Styria Artist in Residence



„St.A.i.R. - Styria-Artist in Residence"
ist die Weiterentwicklung des international erfolgreichen Atelierprogramms „RONDO-Artist-in-Residence".

Aus den Einreichungen sprach die Jury eine Empfehlung für Stipendien für 18 Künstler*innen aus zahlreichen Ländern in Europa, Asien und Amerika aus. Diese werden im laufenden Jahr ein bis fünf Monate in der Steiermark leben und arbeiten. Für die Unterbringung wurden Wohnräume im Campus des Afro-Asiatischen Instituts Graz angemietet.

Die Betreuung der Künstlerinnen und Künstler und die Vernetzung mit der heimischen Szene erfolgt durch:
Afro-Asiatische Institut
Forum Stadtpark
Schaumbad-Freies Atelierhaus Graz
Kulturvermittlung Steiermark

Die StAiR-Stipendien werden ermöglicht durch das Land Steiermark.

2017 wurde bereits Ansgar Beste (Musik) vom FORUM STADTPARK betreut:

Derzeit zu Gast sind Kinga Toth (Literatur/Musik) und Sonja Hornung (Bildende Kunst).



Foto (c) Dirk Skiba

Kinga Toth ist Sprachwissenschaftlerin und (Klang-)Poet-Illustratorin und Kulturmanagerin. Sie arbeitet als »Kommunikationsspezialistin« (Journalistin) und ist Lektorin für Kunstmagazine. Darüber hinaus ist sie Songwriterin und Frontfrau des Tóth Kína Hegyfalu-Projekts sowie Vorstandsmitglied des József-Attila-Kreises für junge Schriftsteller und aktives Mitglied bei zahlreichen anderen Projekten und Verbänden. Stipendiat von Solitude Akademie; 2014: Havirov Stipendium Cz Visegrad Projekt, Frankfurter und Wiener Buchmesse, Kunstestival, Elias Canetti Gesellschaft, Bul 2017: LCB Stipendium Berlin, Hazai Attila Preis für Literatur, Iinternational Writing Program, U.S.A. 2016: Eduard-Rosenthal Stipendium, Jena; GEDOK Kunstprogram, Lübeck; Literaturhaus Wien, Wechselstorm Galerie Wien (Mondgesichter-X-ray project) 2015: Leipziger Buchmesse, Visegrad Program Bratislava, Literaturwerkstatt Berlin.  Zu ihren Publikationen zählen Gedichtbände mit Illustrationen: ZSÚR (2013), ALL MACHINE/Allmaschine (Akademie Schloss Solitude Verlag DE, Magvet?, HU, 2014) Wir bauen eine Stadt (Parasitenpresse, 2016), Village 0-24 (Melting Books, 2016), Holdvilágkép?ek (Magvet?, 2017) und internationale Publikationen auf Lyrikline, Signaturen, Perspektive, Mosaik, Randnummer, Manuskript, Poetry, Colony Magazine, tapin2, Asymptote, hlo.hu, Columbia Granger's World of Poetry, und Huellkurven. Ihre Texte inszeniert sie auch klanglich und visuell mit Performance und Installationen. Neben dem Tóth Kína Hegyfalu-Projekt nahm Kinga Tóth an weiteren Kunstprojekten wie 33 astral bodies (Lyrics, Gesang), Tuning Ballerina (Lyriks, Gesang), Control mit Silvia Rosani (Kontext, Text, Performance), NEUHAUT (mit Antony Rayzhekov, Kontext, Stimme, Performance), Mädchen und Wasser mit Dorothea Billard (Klang, Performance, Bildende Kunst, Text) teil.
www.tothkinga.blogspot.de
www.lcb.de/gaeste/
tothkinahegyfalu.blogspot.de
www.issuu.com/ktportfolio



Sonja Hornung, Disarmy (sketch), Detail, 2017

Sonja Hornung
ist bildende Künstlerin. In ihrer Arbeit thematisiert sie oft die Beziehung zwischen marktbasierter Realität und dem Ideal einer Welt ohne Grenzen. Gezeigt wurden ihre Arbeiten im Zusammenhang von Kunst und Theater, sowie im öffentlichen Raum. Sie wohnt und arbeitet seit 2012 in Berlin. In Graz wird sie zum Thema selbst-organiserter Uniformen forschen und arbeiten.

Literatur h aus Graz

Writer's Blog



Im Writers’ Blog des Literaturhaus Graz schreiben zeitgenössische Autorinnen und Autoren. Darstellung, Analyse und Interpretation treffen auf einen Diskurs, der von Schreibenden selbst geführt wird. Max Höfler verfasst hierbei die Beiträge des Forum Stadtparks.
Hier der aktuelle Forum Stadtpark Beitrag:
www.youtube.com

Leinwandliteraturmagazin

GLORY HOLE – nachrichten von drüben

jede Nacht, auf der Außenleinwand des FORUM STADTPARK


Das Leinwandliteraturmagazin «GLORY HOLE – nachrichten von drüben» geht in sein drittes Jahr: Bereits 33 Ausgaben wurden seit 2013 jede Nacht auf die Außenleinwand des FORUM STADTPARK projiziert. Auch 2017 werden sich wieder Autor*innen mit gemeinen Kurzformen beschäftigen und neue Ausgaben verfertigen. Vorgestellt werden die neuen Ausgaben jedes Monat ab Februar bei der FORUMküche.

Die aktuelle Ausgabe stammt von Christian Bök!

Zum Nachlesen: www.vimeo.com/channels/gloryhole

Offenes Netzwerk

IG putzen


IG putzen richtet sich gegen die Verbotskultur im öffentlichen Raum und widmet sich der Reflexion und Praxis einer Offenen Stadt.

Offenes Netzwerk von:

Akademie Graz, Elevate - Festival für zeitgenössische Musik, Kunst und politischen Diskurs, ESC medienkunstlabor, ETC Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, Forum Stadtpark, GrazMuseum, Institut für Kulturanthropologie der KFU Graz, InterACT - Werkstatt für Theater und Soziokultur, La Strada - Internationales Festival für Straßen- und Figurentheater, Xenos – Verein zur Förderung der soziokulturellen Vielfalt
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DEMNÄCHST: 13.12.

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